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Der Wind des Schicksals

Nach langer Suche und der Verzweiflung nahe, wehte mir das Schicksal, wahrscheinlich auch der Wind einen Zettel vor die Füße. Ich hob ihn auf und er war so bunt. Ich konnte nicht wirklich lesen, was drauf stand, aber es war ein Zettel eines Restaurants und der Inhaber hieß Boguslaw, genau wie ich!!! Ich dachte, dass kann kein Zufall sein und fragte mich mehr schlecht als recht zu dieser Gaststätte durch und ich fand sie.
Als ich hineinging waren dort viele Leute, Handwerker, Kellner und Köche. Die Lokalität war kurz vor der Eröffnung und es gab noch so viel zu tun. Ich fragte nach Boguslaw und man verwies mich in die Küche. Und da stand er, ein großer, stattlicher Mann mit Bart, er lachte und brüllte und gab wilde Anweisungen. Ich sprach ihn an und er lächelte, als ich meinen Namen sagte und wir beide lachten als wir hörten, dass wir aus der gleichen Ecke der Slowakei kommen. Eins führte zum anderen und mir fiel ein Stein vom Herzen, als er mir Anbot, als Küchenhilfe beim ihm zu arbeiten. Ich war der glücklichste junge Mann und konnte gar nicht mehr aufhören zu grinsen. Ich habe anfangs nicht sehr viel verdient, aber das war mir egal, ich hatte einen Job und zudem arbeiteten noch viele weitere Slowaken dort und mein Heimweh wurde weniger. Meine Kollegen wurden wie eine Familie für mich. Nach einem halben Jahr bot mir mein Chef eine Lehrstelle als Koch an, was ich sofort annahm. Heute bin ich der Küchenchef des Restaurants und ich habe immer noch sehr viel Spaß an meinem Beruf. Mein alter Chef Boguslaw ist wieder zurück in die Slowakei und genießt seinen Ruhestand. Sein Sohn hat den Laden übernommen. Mal sehen, ob er die gleiche Herzlichkeit wie sein Vater hat!

11.7.11 13:10

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